MPEG2/4Video over IP 
in Etherneth-Netzwerken mit MPEG2 und 
virtueller Kreuzschiene
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Die Anlagen der Sicherheitsfernsehtechnik stehen vor einem Umbruch. In der Vergangenheit war das Herzstück immer eine analoge Videokreuzschiene mit analoger oder digitaler Steuerung für die Kameras. Die Verkabelung erfolgte sternförmig.

Bereits seit einigen Jahren werden Anlagen mit digitaler Signalübertragung nach H-323-Standard gebaut, der ursprünglich für Videokonferenzsyteme mit niedriger Bitrate konzipiert wurde. Die erzielte Bildqualität stellt die Anwender nicht immer zufrieden.

Man möchte auch bei digitalen Systemen Lifequalität, wie man sie bei analogen Systemen gewohnt war. 

Es bot sich hierfür die MPEG2-Technologie an, die schon seit Jahren im öffentlichen Fernsehbereich eingesetzt wird. Ein Hindernis ist nur noch die Delayzeit, d.h. um wie viele mSek. ist das digitale Bild gegenüber dem Lifebild verzögert. 

Neue MPEG2-Bausteine und Software ermöglichen hier eine Delayzeit von weit unter 200 mSek.. Damit ist auch ein Einsatz in zeitkritischen Bereichen möglich. Die Datenrate ist je nach Qualitätswünschen von 1-15 MBit/S einstellbar. Bei einem guten Encoder reichen 6 MBit/S für ein gutes "Lifebild". Die Encoder integrieren in das Netzwerk auch die Steuersignale, und bei Bedarf auch bidirektional Audio, integriert.

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